
“Team Deutschland” von der TU-Darmstadt hat zum zweiten mal nach 2007 den Decathlon, einen vom US-Ministerium für Energie initiierten Wettbewerb zum Thema Solarhäuser, gewonnen. Good.is dazu in einem Satz:
“surPLUShome is, in essence, a two-story cube covered in solar panels. Inside there aren’t any closed-off “rooms”—just one continuous space…it produces three times as much energy as it uses.”
Mehr zum grundlegenden Konzept und warum das Haus so aussieht, wie es aussieht:
mehr Infos: 1. Projekt-Website des Team Deutschland 2. Offizelle Seite zum Solar Decathlon + Infos zu den anderen Teams
Sicher zeigen Projekte wie dieses in erster Linie was “technisch” drinn ist. Realistische, bezahlbare Möglichkeiten im Hausbau sehen zurzeit bestimmt anders aus.
Interessant festzustellen finde ich dabei allerdings, wie Deutschland im internationalen Vergleich als Vorbild und Vorreiter gesehen wird. 2x O-Ton:
“Germany has been taking energy efficiency seriously for a while now—their Passivhaus green building standard is much more rigorous than LEED—and it’s paying off.”
- Andrew Price bei Good“An impressive final score of 908 points out of 1,000 secured the country’s reputation for engineering and technical prowess, lighting the way for a solar powered future.”
- Mike Chino bei archinect.com
Nation Branding -Also wie ein Land als “Marke” auf Andere wirkt – ist für mich ein unglaublich spannendes Thema. Wie der Zufall so will schneidet auch “The Monocle Weekly” (iTunes) in der aktuellen Folge genau dieses Thema an:
Simon-Anholt , “The Godfather of Nation Branding”, erklärt darin, dass und warum unsere “Länder-Schubladen” sich nur langsam öffnen und schließen.
Im “Webzeitalter”, denke ich, müsse sich unsere Klischees jedoch immer schneller und öfter NEU definieren. Eine Positionierung als “Nachhaltigkeits Nation” hört sich zwar irgendwie nicht nach dem Deutschland an das ich kenne -ist aber ein willkommen frischer Aspekt in aktueller Nachhaltigkeit vs. Wirtschaft Diskussion.
Nur mal so samstäglich rummgedacht, natürlich..





