Es war ja mal wieder Deutschlands-Webklassentreffen: re:publica 2010 Leider konnte ich wegen einem Abitur auf der ToDo-Liste nicht live dabei sein. Trotzdem schwappt über Twitter und Feedreader die Inspirationswelle, doch auch auf den heimischen Screen über.
Neben einem “gehirnwegblasendem” Vortrag von Peter Kruse zum Thema “Digital Natives vs. Digital Visitors”, hat dabei auch Pirate-Bay-Gründer Peter Sunde seinen neuesten Sprössling vorgestellt: FLATTR
Die Idee ist dabei so einfach und doch so genial. Besser erklären können das aber die Macher selbst:
Sofort kommen natürlich die üblichen Fragen:
“Was ist mit der kritischen Masse?”, “Was verdient Flattr dabei?” “Was passiert mit meinen Daten?” “Ist das nicht nur ein anderes PayPal usw? “ usw..
Diese Fragen haben alle Ihre Berechtigung und werden mit entscheidend über den Erfolg von Flattr sein. Momentan ist Flattr aber sowieso noch eine closed-Beta, d.h. mitmachen klappt nur per Invite-Code. Wir werden sehen.
Viel interessanter finde ich jedoch die Frage ob und wieviel wir tatsächlich bereit sind, für unsere tägliche Dosis Web-Input zu zahlen? Nicht was würdet ihr für Projekt XY spenden oder was würdet ihr für eine Ausgabe von Zeitung-Z auf dem iPad zahlen?
Was würdet ihr pauschal im Monat für ALLE Inhalte, die ihr im Web konsumiert zahlen?
Wenn es möglich wäre einen Betrag festzulegen, der dem Wert entspricht den die Inhalte die ihr lest, schaut und hört für euch haben – Wieviel EURO wären das?
Die Antwort auf diese Frage ist wohl entscheidend für den Erfolg und die Aufrechterhaltung des Netzes wie wir es kennen und lieben. Weil ich die Frage so spannend find habe ich unter diesem Beitrag gleich noch eine kleine Umfrage eingebastelt. Je mehr Meinungen desto representativer und spannender wird die Diskussion natürlich





