Die Kopfhörerfrage: Sennheiser MM 60 iPhone


Entscheidendes Element für das digitale Wellbeing im Otto-Normal-Geek Alltag sind wohl unumstritten ein paar praktische, “gscheite” Kopfhörer.

Aber: Das “too-much-chooice” Problem: In-Ear, On-Ear, Around-Ear, Bluetooth, Bose, Sennheiser, Sure, Soundqualität, Tragekomfort, Preis-Leistung, Größe usw.

DIE allumfassende Weltformel mit DER Lösung gibt es wohl für Keinen. Ich hab für mich jetzt aber mal was Nettes gefunden:

Sennheiser MM60 iPhone:

Was ich wollte und warum die:

  • Headset und vor allem die praktische Fernbedienung am Kabel will der faule Dauernutzer nicht mehr vermissen.
  • Budget so 50-60 €; “Richtig” gehört wird daheim.
  • In-Ear fühlt sich bei mir so komfortabel an, wie sich die eigenen Finger in die Ohren zu stecken. Schalldichtigkeit nach außen kommt auf dem Fahrrad auch nicht so ideal. Die Sennheiser MM 50 (Amazon) wären damit ausgeschieden. (->Review beim iphoneblog) Ergo was mit Bügel:
  • Also kurz was können die MM 60:
    Komfortabel Tragbar, nicht zu protzig, guter Sound (ein wenig mehr Bass vielleicht).
    Mein persönliches Highlight ist das mitgeliferte Travelcase, in dem die Dinger durch die Weltgeschichte getragen werden.
    So ein frischer Kabelsalat am morgen kann einem bei -5 Grad nämlich ganz schön die Laune verderben. Damit ist jetzt finito:

    1. Earpads zur Seite Klappen
    2. Kopfhörer zusammenklappen
    3. Rein ins Case
    4. Kabel knotenfrei umwickeln.

    Das Case hat so noch akzeptable Jackentaschengröße und die Auspack/Einpackzeremonie nervt nach ein wenig Alltagsübung weniger als zunächst vermutet.

    Würde die jetzt pauschal mal weiterempfehlen. Wer auch will, kann die für so 52 € irgendwas bei Amazon bestellen: Sennheiser MM 60 iPhone

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    Marktlücke für Lokalmagazine?

    Im Foyer des Münchner Volkstheaters steht unscheinbar in einer Ecke ein kleiner Stapel Magazine. Der Magazin-Junkie in mir muss sowas natürlich erstmal auschecken:

    Also, “CURT” entdeckt. Soso, Stadtmagazin München – Kenn ich ja noch gar nicht. Ein gutes Stadtmagazin wünsche ich mir doch schon lange…
    Beim ersten Durchblättern dann ein ziemliches “Oho” über die feine Anfassqualität und das echt profimäßige Layout. Nach Theater und in aller Ruhe zu Hause dann ein Zweites “Oho!”.
    Auch inhaltlich eine frische Mische aus lokalen Beiträgen und dem Blick über den Tellerrand + anders als sonst, fast erschreckend wenig Werbung:

    Da wären dann zum Beispiel:
    • 8 Seiten über die Graffiti und Streetart-Historie von München
    theyesmenfixtheworld & wearewhatwedo.de unter “die Kunst des Lächelns”
    • Interviews mit Element of Crime, Röyksopp, Sido und Tocotronic

    Wie ich auf der Webseite rausgefunden habe erscheint “CURT” 1x jedes Quartal. Ebenso übrigens für den Raum Erlangen/Nürnberg.

    Das gute Stück gibt’s ummasunst in so netten Läden wie z.B. Café Kosmos, am Hochhaus, Bergwolf u.v.m. Faule oder Nichtfinder können sich das Heft sogar zuschicken lassen- ebenfalls für umme.

    Summa summarum also ein kleiner Schritt in Richtung Traum-Stadtmagazin.
    Genau hier machte ich mir dann einen smarten Gedanken, den ich natürlich nicht vorenthalten kann:

    Haben wir da nicht eigentlich eine ziemliche Marktlücke?

    Im Lokalteil der Tageszeitungen scheint mir oft der Platz für die etwas ausführlicheren tiefer-gehenden Artikel, die “größere Perspektive” also, zu fehlen: Wohin entwickelt sich die Stadt? Was könnte man besser machen? Wie läuft es in anderen Städten? Wie kann man sich beteiligen? Wer bewegt was im eigenen Viertel?
    Solche Fragen lese ich im Lokalteil unserer lieben Süddeutschen doch nur selten.

    Klar gibt es auch auf Papier bereits viele so-called “Stadtmagazine”aber alle ,die ich bisher kenne, (PRINZ, In-Muenchen) sind im Wesentlichen nicht mehr als ein große Location- und Event-Promotion.
    Weitergedachte Artikel und echte redaktionelle Inhalte sind da Mangelware oder sogar Fehlanzeige. Wie auch- wenn ein Magazin wie Prinz über 200 Städte gleichzeitig Bescheid wissen will!

    Gibt es diese Marktlücke wirklich, oder ist das mein persönliches Wunschdenken?
    Berlin, Köln Hamburg? Wärt Ihr bereit für ein gutgemachtes Magazin monatlich auch etwas zu bezahlen?

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    Networking wo geht, Sozialer Samstag

    socialicons

    Weil wir ja alle so fleißig mit dem Trend gehen und jetzt noch mehr social als vor 2 Jahren sind, wollte ich diesen Blog auch mal ein wenig moderner werden lassen und erkläre diesen Samstag hiermit zum “Networking Saturday”.
    Weil ja inzwischen die halbe Welt auf Facebook unterwegs ist, Fotos auf Flickr hochlädt und spontane Ergüsse in 140 Zeichen zwitschert dachte ich sollten wir in dieser tollen bunten Welt auch alle mal “Freunde werden”, uns followen, liken, adden und wasweißich. Ein bis zwei Worte wer Ihr seid wären natürlich klasse :)
    Zu diesem Zweck gibt’s in der Sidebar ab jetzt ein paar schicke Icons zu allen anderen Webbaustellen auf denen ich sonst so unterwegs bin.
    Wer jetzt genauso Hip sein will der kriegt die wunderbaren Icons dazu bei Komodomedia. Die Lizenz dazu ist eine CC Attribution Share Alike.
    In diesem Sinne:

    Wer mich jetzt noch glücklich machen will kann, wenn er nicht schon eh hat diesen Blog per RSS abonnieren auf Technorati faven. oder analog allen seinen Freunden davon erzählen.
    Zuletzt die gute alte Email: macmunich-aet-gmail.com Jetzt leg ich mich wieder ins Bett. Habe Kater Kopfschmerz :) Die Idee ist genial und vom Kai.

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    Wo kreative Köpfe kreieren, Arbeitsplatz Stalking + The Architecture Of Happiness

    sight unseen blog screenshot

    Wo wir arbeiten und wie unsere räumliche Umgebung uns dabei beeinflusst scheint in Zeiten allgemeiner Vernetzung leider zunehmend an Bedeutung zu verlieren.

    Plätze, an denen Ideen entstehen oder neue Produkte geschaffen werden, üben auf mich eine unglaubliche Faszination aus – egal ob Kaffeehäuser, eine Holzhütte in Finnland oder die eigene Parzelle im Großraumbüro.

    Einen neuer Blog um Designern, Handwerken und anderem Kreativvolk über die Schulter und noch weiter zu schauen ist Sight Unseen.

    Sight Unseen is dedicated mostly to the lifestyles of designers–that is, the stuff that inspires them; the stuff they buy; the insides of their homes, studios, and factories. via

    Interessant finde ich den Ansatz nicht nur die meinst sowieso schicken Büros und Empfangshallen, sondern auch Werkstätten, Fabriken und Wohnungen zu zeigen.

    Unfertige Werkstücke auf den einzelnen Stufen der Produktion, manchen fehlt nur noch der letzte Schliff andere sind noch fast in ihrem Rohzustand. Maschinen, Werkzeuge oder auch nur die Einrichtung. Toll ist das auch “die Geschichte hinter der Bildergalerie” nicht zu kurz kommt. Inspirierend und manchmal auch einfach nur schön anzuschauen.

    the architecture of happiness

    In diesem Zusammenhang möchte ich euch gerne noch ein Buch ans Herz legen:

    Allain De Botton’s The Architecture of Happiness (Amazon)

    In gewohnter de-Bottonscher Leichtigkeit beschreibt er darin, welchen Beitrag gute Architektur zum eigenen Wohlbefinden leisten kann und wie sich unsere Definitionen von “guter Architektur” mit der Zeit verändern.

    Wen die Thematik interessiert, dem kann ich dieses Buch, bzw. seinen etwas holprig übersetzten deutschen Counterpart: Glück und Architektur: “Von der Kunst, daheim zu Hause zu sein” (Amazon) uneingeschränkt empfehlen.

    Immer wieder entdecke ich de Botton’s Beobachtungen im Alltag wieder. Das Auge entdeckt das eigene Stadtviertel neu, kleine Details fallen plötzlich auf. Meine vorher nichtvorhandenes Verständnis für Architektur ist während der Lektüre zu einer Neugierde ja sogar einem tiefen Respekt für “gute Architektur” geworden. Kaufen, lesen, kommentieren!

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